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Sanierung des Hochwasserrückhaltebeckens Dietenbach abgeschlossen

In den letzten zwei Jahren war das Hochwasserrückhaltebecken Dietenbach nahe der Autobahn 5 eine Baustelle. Am 23. Juli 2019 weihten der Entwässerungsverband Moos, bestehend aus den Gemeinden Umkirch und Gottenheim, sowie die Deutsche Bahn gemeinsam die zum Schutz vor einem Jahrhunderthochwasser gebaute Anlage ein. Mit 1.800 Metern Länge und 5,55 Metern Höhe kann das neue Hochwasserrückhaltebecken rund 660.000 Kubikmeter Wasser aufnehmen und damit etwa 300.000 Kubikmeter mehr als bisher. Um den Abfluss des Mühlbachs zu regulieren und gleichzeitig den Damm bei Hochwasser zu entlasten, ist in den Damm ein Auslass integriert, der beide Funktionen kombiniert.

Mit der Sanierung hat die Bahn wichtige Vorbereitungen für den Ausbau der Rheintalbahn im Planfeststellungsabschnitt 8.2 getroffen. Nordwestlich der Stadt Freiburg soll die zweigleisige Güterstrecke zur Umfahrung der Freiburger Bucht zwischen dem Damm des Hochwasserrückhaltebeckens und der Autobahn 5 verlaufen. Um schon jetzt Platz für die Neubaustrecke zu schaffen, musste am Hochwasserrückhaltebecken ein Teil des Damms durch eine Bohrpfahlwand ersetzt werden. Die Wand aus Beton stützt den Damm und ist so konstruiert, dass später Lärmschutzwände darauf befestigt werden können.

Rund sechs Millionen Euro haben das Land Baden-Württemberg, der Entwässerungsverband Moos und die Deutsche Bahn in das Projekt investiert. Die Kosten für die Bohrpfahlwand übernimmt die Bahn zu 100 Prozent.

Fotos: Anne Siefermann (1, 4); Charlotte Petrik/Deutsche Bahn AG (2, 3)

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