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Fahrplan für Weiterbau im Tunnel Rastatt steht: Vortrieb der Weströhre wird im November fortgesetzt

Der Fahrplan für den restlichen Vortrieb der Weströhre des Tunnels Rastatt steht. Die Deutsche Bahn und die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Tunnel Rastatt werden die Vortriebsarbeiten im letzten Abschnitt des Bauwerks ab November 2020 fortsetzen.

Die Tunnelvortriebsmaschine wird damit erst ab diesem Zeitpunkt die Gleise der Rheintalbahn unterqueren. Die Rheintalbahn wird somit vom 10. April bis Ende Oktober 2020 für die von den Bauarbeiten auf der Strecke Mannheim–Stuttgart betroffenen Züge des Personen- und Güterverkehrs frei von Baumaßnahmen gehalten. Dieses Vorgehen entspricht auch der Vereinbarung für das Notfallmanagement, das die Bahn gemeinsam mit den Infrastrukturbetreibern in den benachbarten Ländern getroffen hat.

Aktuell laufen die Arbeiten im Rohbau des Tunnels weiter. So werden unter anderem die beiden Röhren alle 500 Meter mit sogenannten Querschlägen verbunden. Diese acht Verbindungen dienen im späteren Eisenbahnbetrieb als Rettungswege.

Was ab November passiert: Nach Abschluss des Tunnelvortriebs wird die Maschine unter Tage demontiert und durch den bereits in offener Bauweise erstellten Tunnel nach Süden abtransportiert. Die fertige Weströhre ist Voraussetzung für die Sanierung des Havariebereichs und die anschließende Fertigstellung der Oströhre in offener Bauweise: Für die Dauer dieser Arbeiten wird die Rheintalbahn auf rund 700 Meter Länge nach Westen verlegt und verläuft in dieser Zeit auf dem fertigen Rohbau der Weströhre. Für den Weiterbau der Oströhre ist ein Planänderungsverfahren erforderlich. Der Beschluss wird Ende 2020 erwartet.

Ab 2021 erfolgt die Ausrüstung der fertiggestellten Tunnelabschnitte mit Gleisen und Bahntechnik. Ende 2025 geht der Tunnel Rastatt in Betrieb.

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