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Symbolischer Anstich der ersten Tunnelröhre in Rastatt

Im Beisein von rund 500 Gästen begann vergangenen Mittwoch offiziell die Rohbauphase für den Rastatter Tunnel. Dr. Rüdiger Grube, Vorsitzender des Vorstands Deutsche Bahn AG, Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Winfried Hermann, Minister für Verkehr des Landes Baden-Württemberg, Edgar Schömig, Mitglied des Vorstands Ed. Züblin AG, Sven Hantel, Konzernbevollmächtigter für das Land Baden-Württemberg Deutsche Bahn AG sowie Tunnelpatin Kersten Pütsch starteten mit einem symbolischen Akt die Tunnelvortriebsmaschine, die zuvor auf den Namen „Wilhelmine“ getauft worden war. In wenigen Monaten wird auch die zweite Tunnelröhre angeschlagen, die Inbetriebnahme des gesamten, 4.270 Meter langen Tunnels ist für 2022 geplant.

„Wir stärken die Rheintalbahn als wichtige Nord-Süd-Achse und machen sie fit für künftige Personen- und Güterverkehre“, so Minister Dobrindt. „Mit dem BIM-Pilotprojekt leisten wir Pionierarbeit und nehmen den Sprung zum digitalen Planen und Bauen 4.0. Die Baustelle wird zur intelligenten Datencloud – mit neuer Datenqualität, enger Vernetzung aller Akteure, mehr Transparenz und Effizienz sowie einem Projekt-Controlling in Echtzeit. Dadurch minimieren wir Risiken und bauen schneller, besser und billiger.“

„Mit dem offiziellen Baubeginn des Tunnels Rastatt feiern wir heute einen wichtigen Meilenstein im Projekt Ausbau- und Neubaustrecke Karlsruhe–Basel“, sagte Grube. „Wie freuen uns, die Anwohner von Rastatt mit der Untertunnelung des gesamten Stadtgebiets künftig vom Lärm der vorbeifahrenden Züge zu entlasten.“

Minister Hermann ergänzte: „Der menschen- und umweltgerechte Ausbau der Rheintalbahn hat für Baden-Württemberg hohe Priorität. Für ihn haben ich und die Menschen vor Ort lange gekämpft. Ich freue mich, dass der Tunnel in Rastatt als ein wichtiger Baustein jetzt begonnen wird.“

Für das Projekt Tunnel Rastatt nutzt die DB Netz AG erstmals das vom Bundesverkehrsministerium geförderte Building Information Modeling (BIM). Der Tunnel Rastatt ist das größte von bundesweit vier Pilotprojekten, in denen das Potenzial der neuen digitalen Arbeitsmethode getestet wird. Mit BIM werden Planung, Ablauf und Nutzung des Tunnels dreidimensional simuliert. Neben den geometrischen Informationen fließen auch Terminplan- und Kostenwerte in das Modell mit ein. Dadurch können Bau- und Kostenverläufe vorab simuliert, gesteuert und bei drohenden Mehrkosten frühzeitig reagiert werden.

Dreidimendionale Darstellung mit BIM

Der Bau des Tunnels Rastatt ist das größte von vier Pilotprojekten, das die digitale Arbeitsmethode Building Information Modeling (BIM) nutzt. Der folgende Film zeigt u.a. die in BIM erstellten 3D-Darstellungen vom Aufbau der Tunnelvortriebsmaschine sowie vom anschließenden Tunnelvortrieb.

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